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Thorsten Staeglich staeglich at web.de
Wed Aug 14 19:56:59 CEST 2002


Howzit?
Hab heute folgendes gelesen:

    San Francisco, 14. Aug (irgendwo gelesen) - Der Erfinder des modernen Frisbees, Ed Headrick, ist nach Angaben seines Sohns im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Familie will aus der Asche des Verstorbenen Gedenk-Frisbees herstellen lassen.
   Headricks Sohn Ken sagte am Dienstag in der Zeitung "Santa Cruz Sentinel", sein Vater sei am Montag im Schlaf in seinem Haus in La Selva Beach im US-Bundesstaat Kalifornien gestorben. Headrick, der kürzlich zwei Schlaganfälle erlitten hatte, gilt als Vater des modernen Frisbees. Er hatte während seiner Tätigkeit für einen US-Spielwarenhersteller Plastik-Wurfscheiben mit Rillen auf der Oberseite versehen. Dadurch flogen diese schneller und ruhiger.
   Headrick erhielt für das erste professionelle Modell eines Frisbee 1966 ein Patent und machte es als Sportgerät bekannt. So gründete er die "International Frisbee Association" und die "Professional Disc Golf Association", zu deren Disziplin es gehört, mit der Scheibe einen Korb zu treffen. Für Freunde und Angehörige will die Familie Headricks nach Angaben seines Sohnes Asche in Frisbees gießen lassen. Einige der Erinnerungsscheiben sollten auch verkauft werden und ihr Erlös für ein Frisbee-Museum verwendet werden.
   Den Erfolg der Scheibe erklärte Headrick in einem Zeitungsinterview im vergangenen Jahr: Es sei nicht nur ein ähnliches Spiel, wie einen Ball zu fangen, sagte er. "Es ist der wunderschöne Flug."

ANMERKUNG: DAS IST WAHR!

   Die Frisbee-Scheibe ist angeblich nach dem Kuchenhersteller Frisbie Pie Company in Bridgeport benannt. Ende des 19. Jahrhunderts sollen Studenten der Yale-Universität die dünnen Metall-Kuchenbleche der Firma als Spielgeräte benutzt haben. Durch die industrielle Herstellung von Plastik konnte dieser Vorläufer der Frisbee weiter entwickelt werden. Erfinder einer kleineren Scheibe war nach dem Zweiten Weltkrieg Walter Morrison. Sein "Pluto Platter" genannter Prototyp flog aber noch sehr unruhig.

NEBENBEI:

Es ist noch etwas fast unbemerkt ausgestorben:

Landeier aus Hanstedt!
Es ist uns nicht gelungen, das Team aufrecht zu erhalten,
da viele Spieler weggezogen sind und/oder Familien gegründet haben und leider etwas weniger Zeit haben. Außerdem konnten wir nur schwer und zu wenige neue Spieler akquirieren.
Wir bedanken uns für die schöne Zeit und die vielen Einladungen.
Ich denke, nicht nur wir werden die Heidjer-Cups auf der wirklich schönen Anlage in Hanstedt vermissen.

Grüße aus dem Norden
Thorsten




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